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Auf die Botschaft, die Christus durch seine Kirche verkündet, hören

Ein Klima des offenen Dialogs in der Kirche erlebe ich überall dort, wo Menschen offen sind für die Botschaft Jesu Christi, aber auch für die Botschaft, die Jesu Christus durch seinen mystischen Leib, die Kirche, verkündet.

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Einmal getauft, immer Christ

Der Bereitschaft zum offenen Dialog in der Kirche ziehen viele Christen den Austritt aus der Kirche vor. Dieser deutsche Sonderweg ist für die aktive Auseinandersetzung mit den Problemen der Kirche hinderlich.

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Interesse am anderen

Der Pfarrer ist an Gesprächen schlicht und ergreifend nicht interessiert und versteht es perfekt, sie ganz schnell zu beenden. Mehrere Gemeindemitglieder verbreiten energisch die Ansicht, dass wir nur das tun dürfen, was der Herr Pfarrer sagt und anordnet. Initiativen wie Maria 2.0 vertreten lautstark und medienwirksam ihre Interessen und diskreditieren andere Meinungen mit dem Hinweis auf ach so moderne Schlagwörter wie Gleichberechtigung und Teilung der Macht. Andere Meinungen werden ignoriert oder niedergebrüllt.

Ich wünsche mir mehr Gesprächsbereitschaft. Die Einsicht, dass es auch andere Meinungen gibt oder dass wir etwas, was wir "schon immer" gemacht haben, deswegen nicht "in alle Ewigkeit" weiter machen müssen. Die Einsicht, dass nicht nur die Meinung von Amtsträgern - auch Gemeindereferenten, Pfarrgemeinderäten, Gruppenleitern - das einzig Wahre ist. Gespräche sollten mit einem Gebet beginnen. Dass wir uns Gottes Gegenwart bewußt machen und es dann vielleicht auch schaffen, uns von Ihm leiten zu lassen und nicht vom Mainstream.