Vorheriger Vorschlag

Viel reden, wenig zuhören NoGo

Zuhören gehört wie das Reden zur Kommunikation. Man muss es aber zulassen, undzwar vor dem Reden selbst. Ich wünsche mir, dass jeder Dialog davon geprägt sein kann in Zukunft, um dem Miteinander, einen Sinn zu geben.

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Nächster Vorschlag

Auch auf Laien hören

Die Stimme der Laien ist in der Kirche deutlich weniger zu hören und wenn dann hat sie nur beratenden Charakter. Die Entscheidungen treffen die Amtsträger, denen freigestellt ist, ob sie zuvor den Rat zuvor einholen. Und ich habe noch nie!

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Dialog erfordert gegenseitiges Zuhören

Beim pastoralen Zukunftsweg hatte das Kirchenvolk in erster Linie zuzuhören, was dubios zusammengestellte Arbeitsgruppen als Ergebnis vorgestellt haben. Die Zukunftsforen waren in keiner Weise partizipativ. Wo ist die Meinung der Laien zur Zukunft des Erzbistums wirklich vorurteilsfrei zugehört worden???

Kommentare

Moderationskommentar

Hallo snoopyunterwegs,
Danke für Ihren Beitrag. Sie schildern Ihre Erfahrungen und enden mit einer rückblickenden Frage.
Interessant wäre auch Ihre Ideen für die Zukunft: wie (wo, durch wen,…) sollte das gegenseitige Zuhören sein?
Viele Grüße,
Moderation DG.

Die Zukunftswege all der deutschen Bistümer, die auf eine weitere Zusammenlegung von Kirchengemeinden zu immer größeren Gebilden hinauslaufen, haben nur ein einziges Ziel, nämlich die Entscheidungsgewalt (Machtposition) den immer weniger werdenden Geistlichen zu sichern und damit deren verwaltungsmäßige Macht zu zementieren. Damit ist m.E. auch der Kölner Pastorale Zukunftsweg ein tot geborenes Kind. Beim Vorbereiten des PZW kam dies z.B. darin zum Ausdruck, dass gewählten Gremienmitgliedern keine Auskünfte zu wesentlichen Teilen des Zukunftsbildes gegeben werden konnten. Der PGR-Vorsitzende meiner Gemeinde nahm an einer Veranstaltung mit dem Kardinal teil und berichtete vom gleichen Eindruck wie snoopyunterwegs. Von synodalem Mitwirken oder ergebnisoffener Diskussion war keine Spur vorhanden. In der kath. Soziallehre gilt das Prinzip der Subsidiarität. Dieses Prinzip ist auch im staatlichen Gemeinwesen verankert. Nur in der r.-k. Kirche selbst, glauben die geistlichen Leiter, dieses zentrale Prinzip unter den Tisch fallen lassen zu können und wollen auch den Verwaltungshut aufhaben. Ob der ihnen passt, oder wie weit die Entscheider sich räumlich und/oder geistig und/oder geistlich von den Menschen vor Ort entfernt haben, spielt dabei keine Rolle. Den externen Beratern der Bostoner Beratungstruppe war dies wohl nicht geläufig, oder sie wurden vom Bistum bezahlt, um solche kath. Prinzipien zu beschweigen. Der Synodale Weg in Deutschland ist daher alternativlos u. erforder